Kraul

Kraul Holzspielzeug Zentrum/Markenshops/KraulArtikelHolzspielzeug Zentrum/Markenshops/KraulArtikel

Wir füren das Programm der Firma Spielzeug Kraul Holzspielzeug. Hier finden Sie Kraul Basteln, Kraul Geschenke, Kraul Feuer und Licht, Kraul Wasser, Kraul Luft, Kraul Experimentierkästen, Kraul Geschenke, Kraul Spiele führen wir in großer Auswahl in unse

Kind sein dürfen
Mit tiefer Begeisterung spielen können

Kraul möchte Kinder im Schulalter für eine intensive spielerische Auseinandersetzung mit Natur und Technik begeistern. Thema unserer Produkte ist der Umgang mit Naturphänomenen und den Kräften von Erde, Wasser, Luft und Feuer.
Freude beim Spielen, Beobachten, Experimentieren und Wahrnehmen liegt uns am Herzen.

Kraul Spielzeuge liefern wir als Bausatz mit ausführlicher Anleitung. Als Material verwenden wir weitgehend unbehandelte einheimische Hölzer: Kiefer, Fichte, Lärche, Ahorn, Esche, Pappel und Buche. Erweiterungen und Reparaturen können mit einfachen Werkzeugen selbst durchgeführt werden. Ersatzteile liefern wir nach.

Der Umgang mit unseren Spielzeugen erfordert und fördert Phantasie und Geschick. Aufsicht, Anregung und Hilfe von Erwachsenen sind gelegentlich notwendig. Ein wesentliches Merkmal sind die unfertigen Produkte, fertig werden sie im Spiel und in der Phantasie der Kinder.

Viele Produkte von uns sind mit "Spiel Gut" ausgezeichnet.
"Spiel Gut" ist ein unabhängiger Arbeitsausschuß der Spielzeug nach pädagogischer Qualität und Umweltverträglichkeit beurteilt. Die Publikationen können wir Ihnen sehr empfehlen.

Bastelanregungen zu weiteren Spielzeugen finden Sie in den Büchern von Walter Kraul: "Spielen mit Wasser und Luft" sowie "Spielen mit Feuer und Erde". Anregungen zur Naturbeobachtung, insbesondere der Sterne finden Sie in seinem neuesten Buch: "Erscheinungen am Sternenhimmel - Die Bewegungen der Gestirne beobachten und verstehen". Alle drei Bücher sind im Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart erschienen.

Unsere Experimentierkästen bauen eine Brücke zwischen Naturerscheinungen und technischen Anwendungen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben spielerisch die Grundphänomene, die wir alle - technisch geschickt angewendet - täglich in vielen Geräten und Maschinen um uns herum benutzen. In den ausführlichen bebilderten Anleitungsheften finden Sie zahlreiche Anregungen, die weit über die eigentlichen Versuche hinausgehen. Wer physikalische Erklärungen oder Formeln sucht, wird auf Bücherempfehlungen verwiesen.

Falls Sie einzelne Materialien aus den Kästen für Unterricht oder Jugendarbeit benötigen, können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

Spiel und Zukunft

Für Kinder aller Altersstufen ist Spielen bekanntlich viel mehr als nur Unterhaltung oder Zeitvertreib. Spielen ist eine erste Form, die Welt selbsttätig kennen zu lernen. Im Spiel bilden sich lebenslang tragende Grunderfahrungen und -fähigkeiten. Hier beginnt das Kind seine Umwelt anfänglich zu erkunden und Beziehung zu ihr aufzunehmen. Das Spielen ist die besondere Weise, seine Kräfte, seine Sinne, seine Geschicklichkeit, seine Empfindungen, sein Verständnis - die Grundlagen seiner Persönlichkeit - zu entwickeln. Im Spielen drückt sich der kindliche Entwicklungswille aus.

Spielzeug betrachten wir als "kindgemäß", wenn es über den Sicherheitsaspekt hinaus vor allem den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder entspricht. Dafür sind uns folgende Kriterien wesentlich:

  • Harmonische Formen, Farben und Klänge
  • Natürliches Material
  • Beweglichkeit
  • Freilassende künstlerische Gestaltung
  • Durchschaubare Funktion
  • Langlebigkeit
In diesem Sinne finden Sie in unserem Online-Elternmagazin monatlich neue Tipps und Infos rund um die Themen Spielen, Kinder und Familie. Schauen Sie rein bei www.spielundzukunft.de!
 
Wie es zum "Kraul-Spielzeug" kam
 
Mara Kraul besuchte in den zwanziger Jahren die Kunstgewerbeschule in München. Sie stickte mit farbigen Seidenfäden Bilder, konnte davon aber nicht leben. In den dreissiger Jahren gründete sie eine Firma und fertigte Strickjacken an, die mit Webteilen durchsetzt waren, alles natürlich in Handarbeit. Heimarbeiterinnen strickten, sie webte und nähte die Teile zusammen. Als kleiner Junge kletterte Walter Kraul auf dem Webstuhl herum und erlebte nebenbei handwerklich-künstlerische Tätigkeit.

Es kam der große Krieg, aber er hörte auch eines Tages auf. Das "Geschäft" von damals war beständig geblieben, allerdings hatte es mancherlei Wandlungen durchgemacht: Seit der Währungsreform waren die Löhne derart gestiegen, dass sich die Herstellung von Handgestricktem nicht mehr lohnte. Vorübergehend stellte Mara Kraul Wandbehänge in Applikation her, jedoch ohne besonderen Erfolg. Die bedrückende Finanzlage bedurfte einer Aufbesserung.

Walter Kraul, der Sohn von Mara Kraul lernte bei einer Radtour nach Venedig auf der dortigen Biennale Calders Riesen-Mobiles kennen. Da kam der Gedanke, es mit Mobiles im Kleinen zu versuchen. Nach künstlerischen Entwürfen von Mara Kraul entstanden Mobiles zu etwa 100 verschiedenen Themen.

Margarethe Kraul, frisch eingeheiratet, leistete erhebliche Organisationsarbeit bei der Umstellung von Einzelstücken zur Serienarbeit. Der "Betrieb" blühte neu auf.

Walter Kraul war inzwischen Mathematik- und Physiklehrer an der Rudolf-Steiner-Schule in München geworden und im Haus gab es wieder Kinder. Mara Kraul, nun Großmutter, lebte in der Familie mit. Es war an einem Tag im Februar 1966, als bei einen Waldspaziergang zwischen Vater und Tochter die Idee zur Körbchen-Seilbahn geboren wurde. Natürlich war das zunächst nur ein Einzelstück als Geburtstagsgeschenk an den kleinen Bruder.

Anregungen zu weiteren Spielzeugen gab es in der eigenen Familie und aus der Tätigkeit von Walter Kraul als Waldorflehrer. Neue Artikel entstanden auch in enger Zusammenarbeit mit Michael Peter von Kunst und Spiel in München. Grundlage bei der Entwicklung von neuen Produkten waren Gedanken aus der Menschenkunde Rudolf Steiners.

Zu dem künstlerischen Erbe von Mara Kraul war schon einiges dazugewachsen, als es 1976 mit Walter Kraul als neuem Inhaber fortgeführt wurde. Das Konzept hatte sich inzwischen klar herausgestellt: Spielzeuge mit den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer für ältere Kinder. Es schien zunächst fast unmöglich, das Feuer als Kraftquelle für Spielzeug zu nutzen, doch dann kamen die Ideen zur Lichtwippe und zum Waldschattenspiel.

Die zunehmende geschäftliche Tätigkeit führte 1988 zur Umwandlung des Betriebes in die "Walter Kraul GmbH" mit den Gesellschaftern Walter und Margarethe Kraul. Ein Jahr später wurde Sohn Christoph Kraul, ein Enkel der Gründerin, ebenfalls Mitgesellschafter und neben seinem Physikstudium auch fester Mitarbeiter.

Gleichzeitig entstand "Der Kleine Magnetkasten", der den Anfang zur neuen Experimentier-Produktgruppe bildete. Damit ist zu dem künstlerischen Impuls der Gründerin und dem pädagogischen Ansatz mit den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer der technisch-wissenschaftliche Aspekt dazugemommen.

Christoph Kraul hat nach seinem Abschluss als Diplommeteorologe 1993 die Geschäftsführung übernommen und neben organisatorischen Erneuerungen insbesondere die Erweiterung der Experimentierkasten-Reihe vorangetrieben.

In letzter Zeit gestalten wir die Produkte mit mehr Farben und der "Spiele"-Bereich entwickelt sich zu einem neuen Schwerpunkt.

Heute zählen zu dem engeren Kreis der festen und freien Mitarbeiter etwa zehn Menschen. Bis zu 20 weitere sind als Heimarbeiter und Aushilfen für uns tätig. Wichtig ist uns auch die Zusammenarbeit mit zwei Werkstätten, in denen "behinderte" Menschen an den Produktionsprozessen beteiligt sind.

 
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